SQLite SQLite oder doch XML!?

Kasoki

Mitglied
Hallo,

ich arbeite gerade an einem kleinen Projekt. Dabei handelt sich es um eine Art Shop-Applikation für den Desktop. Wichtig ist jedoch das die Artikel aus dem Shop aktuell sind, was dazu führt das bei jedem Start eine Anfrage an einen Server geht welcher dem Client einen Hash gibt. Diesen Hash prüft der Client mit der lokalen Produktdatenbank und aktualisiert diese sofern der Hash anders ist (Löschen und neu laden). Bis jetzt hab ich das ganze mit XML gelöst was mich mittlerweile jedoch stark verunsichert hat. Ich hörte das XML bei mehreren tausend Datensätzen nicht mehr zu gebrauchen ist und wollte daher nachfragen ob SQLite hier eine sinnvolle Alternative wäre. (Oder vllt. auch was ganz anderes?)

Vielen Dank und Lg

Kasoki
 
cool - "hören-sagen" gehört ab sofort zum grundlegenden Handwerk einen Softwareentwicklers

XML kann man schön zippen - da fallen teilweise 90% weg ... dann kommt es auch noch auf den Parser an ... verwendest Du einen der alles in den Speicher lädt, dann kannst Du keine großen Daten verarbeiten ... nimm also einen der "nichts" in den Speicher läd

Galileo Computing :: Java ist auch eine Insel – 18 Die eXtensible Markup Language (XML)

hand, mogel
 
Das kommt natürlich auf den Aufbau eines Datensatzes an. XML ist nun einmal ziemlich aufgebläht und wenn viele Kind-Elemente in deinem Datensatz drinnen sind wird der unnütze Overhead immer mehr.

Jedoch, wie mogel schon richtig gesagt hat, kannst du das Problem umgehen. Nimm einen Event-gesteuerten Parser wie SAX und zippe das File.

Allerdings was viel wichtiger ist: Sind denn deine Daten so strukturiert dass du sie in einer relationalen Datenbank ablegen kannst? Falls ja spricht iMHO viel dafür sie auch in eine SQLLite-DB zu stecken. Falls nein - was ja bei XML gut sein kann - mach es wie vorgeschlagen.

Abschließend mit den Worten eines ganz großen der Informatik:
Knuth Donald hat gesagt.:
Premature optimization is the root of all evil.
 

Zurück
Oben