In der modernen Künstlichen Intelligenz gibt es praktisch kein neuronales Netzwerk, das für das normale Training oder die Inferenz FP64 (Double Precision) benötigt. Formate wie FP32, BF16 oder FP8 sind hier der Standard, da die intrinsische Fehlertoleranz von KI-Modellen keine extreme mathematische Präzision verlangt.
Es gibt jedoch hochspezifische Ausnahmen an den Schnittstellen von KI und Wissenschaft, bei denen FP64 zwingend erforderlich ist:
1. Physics-Informed Neural Networks (PINNs)
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2. KI für Klimaforschung und Meteorologie
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3. Molekulardynamik und Quantenchemie (z. B. Proteinfaltung)
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4. Extrem sensitive Reinforcement Learning (RL) Umgebungen
In der Luft- und Raumfahrt oder bei der Steuerung von Teilchenbeschleunigern werden RL-Agenten eingesetzt.
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Zusammenfassung für die Praxis
Wenn du klassische Computer Vision (CNNs), Sprachverarbeitung (LLMs wie GPT/Llama) oder Tabulardaten (MLP) trainierst, ist FP64 reine Ressourcenverschwendung. Du verlierst 50 % bis 98 % der Hardwareleistung, ohne jeglichen Gewinn an Modellqualität.