Eigene Bedingung in IF-Bedingung

Hallo, ich bräuchte eure Hilfe.
Ich habe eine if-Schleife geschrieben, die sehr viele Bedingungen enthält. Ich will diese Bedingungen nun in einer eigenen Klasse zusammenfassen.
Ich habe schon gegoogelt aber keine Antwort gefunden, ob es möglich ist, ein eigenen Bedingung zu schreiben, die ungefähr so aussieht: if(isZutreffend){...} und dieses "isZutreffend" will ich dann in einer eigenen Klasse aufschlüsseln.


Vielen Dank schon mal ihm voraus
Tom
 
Zunächst: Es heisst If-Statement. Ein If ist keine Schleife.

Zu deiner Frage:
Klar geht das. Erstelle die Klasse und lege Setter für alle benötigten Werte an (ode rnoch besser: übergib sie im Konstruktor). Dann kannst du noch eine Methode hinzufügen, die dann die ganzen Bedingungen enthält, z.B. isCorrect.

Wenn du zu viele Bedingungen in einem If-Statement hast, ist das aber ein Zeichen dafür, dass dein Code zu kompliziert ist. Das in eine einzige weitere Klasse auszulagern macht es nicht unbedingt besser.
 
Meist du das ganze If-Statement in eine Methode setzen?
Weil ich habe probiert nur die Bedingung in eine Methode zu setztn und es funktioniert nicht:
Java:
public void isCorrect()
{
(a == b || a ==c)
}
 
Java:
public boolean isCorrect(){
   if(a == b || a == c)
     return true;

   return false;
}

So müsste das aussehen.
Die Methode soll ja einen boolean zurückliefern für deine IF-Abfrage.
Void liefert nichts zurück.
 
Ich schlage als Methode lieber dies vor:

Java:
    public boolean isCorrect() {
        return (a == b || a == c);
    }

Der Vorteil gegenüber dem vorigen Beispiel dürfte klar sein und funktioniert einfach besser.
 
@Jardcore weniger fehleranfälliger ist es nicht bei Codeänderungen. Das Einzige, das geschehen kann, ist dass sich die Bedingung oder der Rückgabewert ändert. In beiden Fällen muss man gleichviel ändern.

Der Vorteil ist, dass man hier nicht etwas tut, was sowieso geschieht. Man sieht mit einem einzigen Blick, sofort, was dabei heraus kommt. Wenn ich beim vorigen Beispiel schaue könnte ich mich vergucken oder mich wundern, warum mal return true/false dort steht.

Wichtig ist hierbei am Ende eine Sache und zwar, dass man versteht, warum das so geht. Ich selber habe das lange Zeit falsch gemacht - in Methoden und in Bedingungen. In Java wird jeder Ausdruck und logische Operation zu einem booleschen Wert. Man kann jederzeit wahr oder falsch entscheiden. Und weil all dies schon boolesche Ausdrücke sind, die wahr oder falsch ausdrücken, muss man nicht noch auf == false oder == true in Bedingungen prüfen geschweige denn ein solches Konstrukt machen.

Das wäre sonst so, als ob man prüft: "Ist brennendes Auto gleich brennendes Auto"? Natürlich! Was sonst? Falsch bleibt falsch. "Ist ein heiles Auto ein heiles Auto?" ist genauso unsinnig.

Daher niemals so Konstruktionen wie
Java:
if(x>3 == false)
oder
Java:
if(x>3 == true)
. Besser und richtiger ist immer:
Java:
if(!x>3)
oder
Java:
if(x>3)
. Das Ausrufezeichen steht hier für "ist nicht" und kein Ausrufezeichen für wahr/trifft zu.
 
@Jardcore weniger fehleranfälliger ist es nicht bei Codeänderungen. Das Einzige, das geschehen kann, ist dass sich die Bedingung oder der Rückgabewert ändert. In beiden Fällen muss man gleichviel ändern.
Java:
public boolean isCorrect(){
   if(a == b || a == c)
     return true;

   return false;
}
Java:
public boolean isCorrect(){
   if(a == b || a == c)
     return false;

   return true;
}
Der Fehler kann zum Beispiel nicht passieren, wenn du die richtige Variante wählst...
Java:
    public boolean isCorrect() {
        return (a == b || a == c);
    }
 
Sorry aber die Lösungen sind alle Käse. Wenn schon, dann muss die Methode so aussehen

Code:
public boolean isCorrect(int a, int b, int c){
   if(a == b || a == c)
     return true;

   return false;
}

Gruß

Claus
 
Sorry aber die Lösungen sind alle Käse. Wenn schon, dann muss die Methode so aussehen

Gruß
Java:
public boolean isCorrect(int a, int b, int c){
   if(a == b || a == c)
     return true;

   return false;

Claus
Wer lesen kann ist klar im Vorteil... bitte lies dir doch die vorherigen Kommentare durch.

Btw: deine Lösung ist genauso fehlerbehaftet wie schon mehrfach erwähnt.
 
Sorry aber die Lösungen sind alle Käse. Wenn schon, dann muss die Methode so aussehen
Aber auch nur wenn "a", "b" und "c" keine Klassenattribute sind 😉

Btw: deine Lösung ist genauso fehlerbehaftet wie schon mehrfach erwähnt.
Er wollte nur auf fehlende Parameter hinweisen 😉
Beide Lösungen (der Einzeiler und die längere Version) funktionieren und haben beide ihre Berechtigung je nach Anwendungsfall und Umfang.
Soll noch etwas geloggt werden bringt der Einzeiler wenig, wird das if-Statement zu kompliziert/lang ist es besser es aufzuteilen (Lesbarkeit > Kürze)
 
Und dann evtl. noch die Bemerkung: Wenn eine Funktion auf keine Instanzvariablen zugreift, dann macht es Sinn, die Funktion als static zu definieren.

Dies ist oft schon rein logisch erklärbar - so will ich ja generell wissen, ob ich z.B. ein korrektes Dreieck bekomme mit den Werten. Dann hat man den Vorteil, dass die Funktion statisch gebunden wird, was Performance-Vorteile mit sich bringt.
Der Nachteil ist, dass die Funktion nicht überschrieben werden kann.

Konrad
 
Wieso denn das Thallius? Wenn ich Eigenschaften einer Instanz abfrage, dann gehören da keine Parameter rein. Dazu werden die Funktionen ja auf der Instanz aufgerufen.

Also in der Klasse Auto habe ich evtl. eine Funktion isDriving() und die hat lediglich ein return speed > 0; und speed ist Bestandteil vom Auto. Da ist es doch Quatsch Parameter mit anzugeben und widerspricht auch komplett der objektorientierten Sichtweise:
Die Werte sind ja gekapselt! Evtl. habe ich ja gar nicht die Seiten a,b und c sondern nur a und b sowie einen Winkel.... (Blödes Beispiel, aber es gibt viele Wege, Daten vorzuhalten!)

Konrad

Edit: Oder war das jetzt nur auf das Posten eine Methode im Forum bezogen?
 
Ok, in Deinem Beispiel ist das natürlich ohne Parameter richtig. Mir erschien die Frage des TO aber eher in die Richtung ich mache mir eine Klasse wie zum Beispiel

public class Math

in der ich dann eine Methode

public boolean isPositiv(int a)

habe. Da wäre es nicht sinnvoll einen Kobnstruktor

public class Math(int Wert)

zu erstellen nur um dann eine Methode

public boolean isPositiv()

erstellen zu können.

Gruß

Claus
 
Das ist dann richtig, aber da dann das static nicht vergessen.

Warum? Es kann ja durchaus Sinn machen es nicht static zu machen. Nehmen wir mal an ich will erine Klasse schreiben die mir eine Währung umrechnet. Dann erstelle ich eine Instanz von

public class ChanceCurrency("Euro","Dollar")

und rufe eine Methoide darin auf von

public int changeValue(int value)

Man kann sich also für alles ein Beispielszenario basteln 😉

Gruß

Claus
 
Wenn das Wort Wenn nicht wäre... es geht hier aber um einen exakten Fall 🙂
Wenn ich eine Motorsteuerung programmieren wollte dann würde ich wahrscheinlich .... (du verstehst worauf ich hinaus will)
 
Nein, dein Beispiel mit der Währung nutzt ja dann Instanzvariablen - halt die Währungen und den Umrechnungskurs.


Aber bei dem Beispiel war dies nicht der Fall. Dein Math Beispiel ist das beste Beispiel dafür. Erst eine Instanz von Math zu erzeugen, um dann isPositive aufzurufen ist einfach idiotisch. Dann doch lieber ein new Number(zahl).isPositive() ohne Argumente.

bezüglich static habe ich etwas geschrieben und zu den Fakten habe ich nichts zu ergänzen. (Maximal noch, dass Microsoft in Visual Studio sogar eine Warnung ausgibt beim check der code qualität, wenn eine funktion keine instanzelemente nutzt und nicht static ist. Das ist aber nur bedingt übertragbar, da es bezüglich static und dynamic bindings dort anders läuft.)
 

Zurück
Oben