StringTokenizer macht Quatsch

Massta

Mitglied
Hallo Community,
kann mir jemand von euch bei einem kleinen Problem helfen?
Ich will einen StringTokenizer benutzen um Strings zu bearbeiten, der funktioniert auch super, nur bei einem String macht er aus unerfindlichen Gründen nicht was er soll. Vielleicht überseh ich ja was, aber ich brauche Hilfe!

Java:
java.util.StringTokenizer st = new java.util.StringTokenizer
   ("object={0/0/100/100/0/texture1}","object={");
System.out.println(st.nextToken());

Im Programm sieht das anders aus, aber es geht genau um diesen String. Genauer gesagt will ich den Inhalt der beiden geschweiften Klammern haben (Gibt es einen besseren weg als die Klammern und so wegzuschneiden?), aber die Ausgabe lautet:

0/0/100/100/0/
.
Warum wird der letzte Teil weggeschnitten?
MfG Massta
 
Entweder Regex (halte ich persönlich nichts von) oder konventionell .indexOf("{"), .lastIndexOf("}") und .substring(...)

Letzteres hat den Vorteil, dass man gleich prüfen kann ob der String konsistent ist.

Bernd
 
verstehe zwar nicht was du gegen regex hast aber deine letzte aussage ist mist denn das kann man auch mit regex .. und das sogar einfacher ...
 
Entweder Regex (halte ich persönlich nichts von) oder konventionell .indexOf("{"), .lastIndexOf("}") und .substring(...)

Letzteres hat den Vorteil, dass man gleich prüfen kann ob der String konsistent ist.

Bernd

Achjaaaa indexOf("") hatte ich ja ganz vergessen... Für Leute die in den Regular Expressions nicht ganz so fit sind ist das sicher eine gute Variante. Aber wie gesagt, es funktioniert bereits alles so wie es soll.
Das ganze ist Teil eines 2D-MapEditors, genauer Teil eines Algorithmuses zum laden einer gespeicherten Map.
 
Aber auf die ursprüngliche Frage warum der StringTokenizer nicht richtig geht hat niemand eine Antwort? Das würde mich echt interessieren.
 
Aber auf die ursprüngliche Frage warum der StringTokenizer nicht richtig geht hat niemand eine Antwort? Das würde mich echt interessieren.

Der geht schon richtig, aber nicht wie Du denkst: als zweiter Parameter wird die Menge der Zeichen angegeben, die als Delimiter dienen - und wird nicht in Gesamtheit als Trenner betrachtet.

Er zerhackt also bei den Zeichen o,b,j,e,c,t,= und "{"

Für das gewünschte Ergebnis müsstest Du schreiben

Code:
	java.util.StringTokenizer st = new java.util.StringTokenizer("object={0/0/100/100/0/texture1}", "{}");
	st.nextToken(); // "object=" überlesen als erstes Token
	System.out.println(st.nextToken());

Bernd
 
Na toll, dann habe ich mir ja unnötig Mühe gemacht bei meinen anderen Methoden ;(

Danke für die Antwort, für die Zukunft weiß ich Bescheid!
 
Alternativ kann man zu StringTokenizer und Regex noch den StreamTokenizer erwähnen. Dieser ließe sich leicht um die Methoden "setOpenChar()", "setCloseChar()", "setOpenChars()", "setCloseChars()", "nextOpen()" und "nextClose()" erweitern. Das wäre dann die dritte Möglichkeit einer Herangehensweise und jeder kann sich seine individuelle Reihenfolge, wie er es am besten versucht zu lösen, selbst aussuchen. Hier ist meine:

1. StreamTokenizer
2. RegEx
3. StringTokenizer

Das der StringTokenizer bei mir als letztes auftaucht, basiert auf der Erfahrung, dass nicht jede Datei blos aus Zeichenketten besteht und wenn einem dann mal eine solche unterkommt, lässt sich diese bereits mit dem StreamTokenizer in Strings oder wahlweise auch in Zahlen zerlegen. Probleme hat man bei beiden Tokenizern erst dann, wenn man im Stream oder in der Zeichenkette zu bestimmten Positionen springen muss, dann hilft Regex (verbunden mit einem BufferedStream bzw. -Reader oder gar RandomAccessFile), sofern man es denn mal geschnallt hat.
 
Bernd, einverstanden, aber [c]\{(.*?)\}[/c] sollte man gerade noch lesen können 😉

Es ist leider einfach so, dass ich zwar Informatik in der Schule hab (bin gerade 17 geworden), aber den Kram den wir da lernen, kann man echt zu nichts gebrauchen... Also muss ich mir wohl oder übel alles selbst beibringen, und zu den Regular Expressions hab ich zwar mal was gelesen, aber mir das noch nie wirklich angeguckt.
 
Na dann herzlichen Glühstrumpf nachträglich zum Geburtstag.
Regex ist schon hilfreich aber irgendwie wie Schach, das kapiert auch nicht jeder. Sieh's dir ganz einfach mal an aber prügel es dir nicht mit 'ner Uzi in den Kopf, der 18. Geburtstag ist ja immerhin einer der schönsten, den willst du doch nicht verpassen. Und noch was: Solltest du Regex dann irgendwann verstanden haben, dann betrachte es ja nicht als "Allheilmittel". Das gilt dann auch für andere Bereiche (APIs, Design-Pattern, Algorhitmen).
Was man in der Schule oder sonstwo lernt, dient ja nur dem Zweck, dass man überhaupt etwas lernt, grundlegend nutzlos ist das keinesfalls. Manchmal aber wird die "Nutzlosigkeit" von irgendwelchen Fallbeispielen aber auch mit irgendwelchen noch viel nutzloseren Dingen, wie z.B. Stifte und Mäuse (SuM) vermittelt. Da lernt man dann zwar Grafiken zu bewegen und Zeugs aber eines lernt man dabei nicht - die Java-Standard-API, welche man aber unbedingt kennen sollte, wenn man Java programmieren will.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Manchmal aber wird die "Nutzlosigkeit" von irgendwelchen Fallbeispielen aber auch mit irgendwelchen noch viel nutzloseren Dingen, wie z.B. Stifte und Mäuse (SuM) vermittelt. Da lernt man dann zwar Grafiken zu bewegen und Zeugs aber eines lernt man dabei nicht - die Java-Standard-API, welche man aber unbedingt kennen sollte, wenn man Java programmieren will.

Dankeschön 🙂

Na rate mal was wir seit 2 1/2 Jahren machen? SuM! Leider kann 3/5 des Kurses nichtmal die Kopfzeile einer Klasse schreiben, also kommen wir auch recht langsam vorran. Nächsten Frühling/Sommer kommt schon die Abiturprüfung und ich fühle mich nicht sehr gut vorbereitet, eben weil sowas dran kommen wird.
 
Nächsten Frühling/Sommer kommt schon die Abiturprüfung und ich fühle mich nicht sehr gut vorbereitet, eben weil sowas dran kommen wird.
Bitte was? Das ist auch noch Prüfungsrelevant? Wo leben wir denn?
Mal ein Vorschlag: Folgendes Szenario als Karikatur. Ein deutscher Jungingenieur referiert vor einer Gruppe aus z.B. Indien importierter Fachkräfte. Eine Sprechblase: "...und das alles bekommt man wunderbar mit Stiften und Mäusen realisiert!" und dazu sieht man, wie sich die indischen Fachkräfte über diese Aussage (logischerweise) vor Lachen biegen. Wenn du einen Klassenkameraden hast oder das selbst hin bekommst, wäre das mal was Sinnvolles für 'ne Klassenpinnwand oder ähnlichem.
Hintergrund: In Deutschland hat's zu wenig Fachkräfte, warum wohl? Deshalb importiert man sie per Greencard und dass bei immer noch recht hoher Arbeitslosenzahl. Ist also mehr etwas gegen die Art, wie deutsche Politiker versuchen, das (Billig-) Fachkräfte-Problem zu lösen und gegen stupide Methoden, Wissen vermitteln zu wollen aber keinesfalls etwas gegen Inder.
 
SuM explizit nicht, aber hm wie soll ich sagen.. Etwas was genau das gleiche ist nur anders heißt. Es geht aber eher darum, dass wir uns im Unterricht mit unnötigem irrelevatem(!) Kram rumschlagen, und nicht, oder zumindest nicht ausreichen, lernen was wir sollten. Außerdem sind natürlich wichtige Dinge wie Umgang mit der Java Bibliothek etc. nicht Prüfungsrelevant bzw. werden noch nichtmal im Unterricht dran genommen.

Die Karikatur trifft ja wohl auf jeden Fall zu 😀
Es ist aber leider nicht die Schuld meines Lehrers dass ich (und die Leute die es interessiert) zu wenig lernen, sondern die der restlichen Klasse und des Bildungssystems, gegen beides kann man wenig bis garnichts unternehmen.
 

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